Blog

  • Streit um Qualifikation ausländischer Ärzte

    München (dpa/lby) – Die Ärztekammern und die AfD streiten über die
    Qualifikation ausländischer Mediziner. Der bayerische Landesverband
    der Partei hatte in einer Presseerklärung geschrieben, es bestehe
    «Lebensgefahr durch falsche Ärzte». Außerdem genüge es in Bayern,
    «wenn sich Mediziner auf dem allgemeinsprachlichen B2-Level
    verständigen können». Die bayerische Landesärztekammer weist diese
    Aussagen zurück. Denn seit April 2017 müssten Ärzte, die im Ausland
    studiert haben, Sprachkenntnisse auf dem höheren Niveau C1
    nachweisen, erklärt die Kammer. Die Erklärungen der AfD seien
    «unwahr».

    Ausgelöst wurde die Kontroverse durch ein Interview, in dem der
    Präsident der Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery, im
    Deutschen Ärzteblatt schärfere Zulassungsvoraussetzungen für Ärzte
    aus Staaten außerhalb der Europäischen Union verlangt hatte. Darin
    hatte er erklärt: «Wir müssen ausschließen, dass Menschen als Arzt
    tätig werden, die sich in ihren Heimatländern Zertifikate gekauft
    haben, ohne jemals die Universität besucht zu haben.» Die AfD lässt
    in ihrer Pressemitteilung allerdings die Worte «wir müssen
    ausschließen» weg.

    Bayerns Landesärztekammer wirft der Partei deswegen vor, sie habe die
    Worte des Ärztepräsidenten «unzulässig verkürzt wiedergegeben». Denn
    in der Mitteilung der AfD klingt Montgomerys Aussage so, als ob es
    bereits eine Tatsache sei, dass völlig Unqualifizierte in Deutschland
    als Mediziner arbeiten.

    Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) erklärte, es gebe
    «eine konsequente Prüfung der Fachsprachenkenntnisse» bei Ärzten aus
    dem Ausland. Dadurch könne «die erforderliche Patientensicherheit
    gewährleistet werden». Montgomery sieht aber dennoch noch einigen
    Verbesserungsbedarf, in Bayern wie auch bundesweit.

    Montgomery sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gebe immer wieder
    Zweifel, ob Ärzte, die in Deutschland arbeiten wollen, ausreichende
    Sprachkenntnisse und auch eine genügende berufliche Qualifikationen
    haben. Deswegen fordere er von den Gesundheitsministerien der
    Bundesländer und auch vom Bund einheitliche und strenge
    Prüfkriterien. «Es darf nicht passieren, dass Patienten zu Schaden
    kommen», sagte Montgomery. Noch gebe es keine großen Gefahren für die
    Patientensicherheit. Aber er habe «Sorge, dass es so weit kommt».

    Vor zwei Jahren hatte die Landesärztekammer Westfalen-Lippe in einer
    Stellungnahme gegenüber dem Landtag von Nordrhein-Westfalen über drei
    Fälle berichtet, in denen es «Anhaltspunkte» gegeben habe, «dass eine
    Kombination aus fachlichen und sprachlichen Defiziten zum Tod von
    Patienten geführt hat». Über diese Fälle berichtete im Juni 2017 die
    Tageszeitung «Neue Westfälische».

    Die bayerische AfD bezieht sich in ihrer aktuellen Pressemitteilung
    nach Aussage einer Sprecherin wiederum auf den Bericht der Zeitung
    mit Sitz in Bielefeld aus dem vergangenen Jahr. Über Fälle aus Bayern
    sei der Partei nichts bekannt, erklärte sie. Auch ein Sprecher der
    Ärztekammer Westfalen-Lippe sagt, er wisse bundesweit von keinen
    anderen Fällen außer denen, die seine Kammer vor zwei Jahren publik
    gemacht hat.

  • Streit um Qualifikation ausländischer Ärzte

    München (dpa/lby) – Die Ärztekammern und die AfD streiten über die
    Qualifikation ausländischer Mediziner. Der bayerische Landesverband
    der Partei hatte in einer Presseerklärung geschrieben, es bestehe
    «Lebensgefahr durch falsche Ärzte». Außerdem genüge es in Bayern,
    «wenn sich Mediziner auf dem allgemeinsprachlichen B2-Level
    verständigen können». Die bayerische Landesärztekammer weist diese
    Aussagen zurück. Denn seit April 2017 müssten Ärzte, die im Ausland
    studiert haben, Sprachkenntnisse auf dem höheren Niveau C1
    nachweisen, erklärt die Kammer. Die Erklärungen der AfD seien
    «unwahr».

    Ausgelöst wurde die Kontroverse durch ein Interview, in dem der
    Präsident der Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery, im
    Deutschen Ärzteblatt schärfere Zulassungsvoraussetzungen für Ärzte
    aus Staaten außerhalb der Europäischen Union verlangt hatte. Darin
    hatte er erklärt: «Wir müssen ausschließen, dass Menschen als Arzt
    tätig werden, die sich in ihren Heimatländern Zertifikate gekauft
    haben, ohne jemals die Universität besucht zu haben.» Die AfD lässt
    in ihrer Pressemitteilung allerdings die Worte «wir müssen
    ausschließen» weg.

    Bayerns Landesärztekammer wirft der Partei deswegen vor, sie habe die
    Worte des Ärztepräsidenten «unzulässig verkürzt wiedergegeben». Denn
    in der Mitteilung der AfD klingt Montgomerys Aussage so, als ob es
    bereits eine Tatsache sei, dass völlig Unqualifizierte in Deutschland
    als Mediziner arbeiten.

    Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) erklärte, es gebe
    «eine konsequente Prüfung der Fachsprachenkenntnisse» bei Ärzten aus
    dem Ausland. Dadurch könne «die erforderliche Patientensicherheit
    gewährleistet werden». Montgomery sieht aber dennoch noch einigen
    Verbesserungsbedarf, in Bayern wie auch bundesweit.

    Montgomery sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gebe immer wieder
    Zweifel, ob Ärzte, die in Deutschland arbeiten wollen, ausreichende
    Sprachkenntnisse und auch eine genügende berufliche Qualifikationen
    haben. Deswegen fordere er von den Gesundheitsministerien der
    Bundesländer und auch vom Bund einheitliche und strenge
    Prüfkriterien. «Es darf nicht passieren, dass Patienten zu Schaden
    kommen», sagte Montgomery. Noch gebe es keine großen Gefahren für die
    Patientensicherheit. Aber er habe «Sorge, dass es so weit kommt».

    Vor zwei Jahren hatte die Landesärztekammer Westfalen-Lippe in einer
    Stellungnahme gegenüber dem Landtag von Nordrhein-Westfalen über drei
    Fälle berichtet, in denen es «Anhaltspunkte» gegeben habe, «dass eine
    Kombination aus fachlichen und sprachlichen Defiziten zum Tod von
    Patienten geführt hat». Über diese Fälle berichtete im Juni 2017 die
    Tageszeitung «Neue Westfälische».

    Die bayerische AfD bezieht sich in ihrer aktuellen Pressemitteilung
    nach Aussage einer Sprecherin wiederum auf den Bericht der Zeitung
    mit Sitz in Bielefeld aus dem vergangenen Jahr. Über Fälle aus Bayern
    sei der Partei nichts bekannt, erklärte sie. Auch ein Sprecher der
    Ärztekammer Westfalen-Lippe sagt, er wisse bundesweit von keinen
    anderen Fällen außer denen, die seine Kammer vor zwei Jahren publik
    gemacht hat.

  • Streit um Qualifikation ausländischer Ärzte

    München (dpa/lby) – Die Ärztekammern und die AfD streiten über die
    Qualifikation ausländischer Mediziner. Der bayerische Landesverband
    der Partei hatte in einer Presseerklärung geschrieben, es bestehe
    «Lebensgefahr durch falsche Ärzte». Außerdem genüge es in Bayern,
    «wenn sich Mediziner auf dem allgemeinsprachlichen B2-Level
    verständigen können». Die bayerische Landesärztekammer weist diese
    Aussagen zurück. Denn seit April 2017 müssten Ärzte, die im Ausland
    studiert haben, Sprachkenntnisse auf dem höheren Niveau C1
    nachweisen, erklärt die Kammer. Die Erklärungen der AfD seien
    «unwahr».

    Ausgelöst wurde die Kontroverse durch ein Interview, in dem der
    Präsident der Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery, im
    Deutschen Ärzteblatt schärfere Zulassungsvoraussetzungen für Ärzte
    aus Staaten außerhalb der Europäischen Union verlangt hatte. Darin
    hatte er erklärt: «Wir müssen ausschließen, dass Menschen als Arzt
    tätig werden, die sich in ihren Heimatländern Zertifikate gekauft
    haben, ohne jemals die Universität besucht zu haben.» Die AfD lässt
    in ihrer Pressemitteilung allerdings die Worte «wir müssen
    ausschließen» weg.

    Bayerns Landesärztekammer wirft der Partei deswegen vor, sie habe die
    Worte des Ärztepräsidenten «unzulässig verkürzt wiedergegeben». Denn
    in der Mitteilung der AfD klingt Montgomerys Aussage so, als ob es
    bereits eine Tatsache sei, dass völlig Unqualifizierte in Deutschland
    als Mediziner arbeiten.

    Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) erklärte, es gebe
    «eine konsequente Prüfung der Fachsprachenkenntnisse» bei Ärzten aus
    dem Ausland. Dadurch könne «die erforderliche Patientensicherheit
    gewährleistet werden». Montgomery sieht aber dennoch noch einigen
    Verbesserungsbedarf, in Bayern wie auch bundesweit.

    Montgomery sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gebe immer wieder
    Zweifel, ob Ärzte, die in Deutschland arbeiten wollen, ausreichende
    Sprachkenntnisse und auch eine genügende berufliche Qualifikationen
    haben. Deswegen fordere er von den Gesundheitsministerien der
    Bundesländer und auch vom Bund einheitliche und strenge
    Prüfkriterien. «Es darf nicht passieren, dass Patienten zu Schaden
    kommen», sagte Montgomery. Noch gebe es keine großen Gefahren für die
    Patientensicherheit. Aber er habe «Sorge, dass es so weit kommt».

    Vor zwei Jahren hatte die Landesärztekammer Westfalen-Lippe in einer
    Stellungnahme gegenüber dem Landtag von Nordrhein-Westfalen über drei
    Fälle berichtet, in denen es «Anhaltspunkte» gegeben habe, «dass eine
    Kombination aus fachlichen und sprachlichen Defiziten zum Tod von
    Patienten geführt hat». Über diese Fälle berichtete im Juni 2017 die
    Tageszeitung «Neue Westfälische».

    Die bayerische AfD bezieht sich in ihrer aktuellen Pressemitteilung
    nach Aussage einer Sprecherin wiederum auf den Bericht der Zeitung
    mit Sitz in Bielefeld aus dem vergangenen Jahr. Über Fälle aus Bayern
    sei der Partei nichts bekannt, erklärte sie. Auch ein Sprecher der
    Ärztekammer Westfalen-Lippe sagt, er wisse bundesweit von keinen
    anderen Fällen außer denen, die seine Kammer vor zwei Jahren publik
    gemacht hat.

  • Streit um Qualifikation ausländischer Ärzte

    München (dpa/lby) – Die Ärztekammern und die AfD streiten über die
    Qualifikation ausländischer Mediziner. Der bayerische Landesverband
    der Partei hatte in einer Presseerklärung geschrieben, es bestehe
    «Lebensgefahr durch falsche Ärzte». Außerdem genüge es in Bayern,
    «wenn sich Mediziner auf dem allgemeinsprachlichen B2-Level
    verständigen können». Die bayerische Landesärztekammer weist diese
    Aussagen zurück. Denn seit April 2017 müssten Ärzte, die im Ausland
    studiert haben, Sprachkenntnisse auf dem höheren Niveau C1
    nachweisen, erklärt die Kammer. Die Erklärungen der AfD seien
    «unwahr».

    Ausgelöst wurde die Kontroverse durch ein Interview, in dem der
    Präsident der Bundesärztekammer, Frank-Ulrich Montgomery, im
    Deutschen Ärzteblatt schärfere Zulassungsvoraussetzungen für Ärzte
    aus Staaten außerhalb der Europäischen Union verlangt hatte. Darin
    hatte er erklärt: «Wir müssen ausschließen, dass Menschen als Arzt
    tätig werden, die sich in ihren Heimatländern Zertifikate gekauft
    haben, ohne jemals die Universität besucht zu haben.» Die AfD lässt
    in ihrer Pressemitteilung allerdings die Worte «wir müssen
    ausschließen» weg.

    Bayerns Landesärztekammer wirft der Partei deswegen vor, sie habe die
    Worte des Ärztepräsidenten «unzulässig verkürzt wiedergegeben». Denn
    in der Mitteilung der AfD klingt Montgomerys Aussage so, als ob es
    bereits eine Tatsache sei, dass völlig Unqualifizierte in Deutschland
    als Mediziner arbeiten.

    Bayerns Gesundheitsministerin Melanie Huml (CSU) erklärte, es gebe
    «eine konsequente Prüfung der Fachsprachenkenntnisse» bei Ärzten aus
    dem Ausland. Dadurch könne «die erforderliche Patientensicherheit
    gewährleistet werden». Montgomery sieht aber dennoch noch einigen
    Verbesserungsbedarf, in Bayern wie auch bundesweit.

    Montgomery sagte der Deutschen Presse-Agentur, es gebe immer wieder
    Zweifel, ob Ärzte, die in Deutschland arbeiten wollen, ausreichende
    Sprachkenntnisse und auch eine genügende berufliche Qualifikationen
    haben. Deswegen fordere er von den Gesundheitsministerien der
    Bundesländer und auch vom Bund einheitliche und strenge
    Prüfkriterien. «Es darf nicht passieren, dass Patienten zu Schaden
    kommen», sagte Montgomery. Noch gebe es keine großen Gefahren für die
    Patientensicherheit. Aber er habe «Sorge, dass es so weit kommt».

    Vor zwei Jahren hatte die Landesärztekammer Westfalen-Lippe in einer
    Stellungnahme gegenüber dem Landtag von Nordrhein-Westfalen über drei
    Fälle berichtet, in denen es «Anhaltspunkte» gegeben habe, «dass eine
    Kombination aus fachlichen und sprachlichen Defiziten zum Tod von
    Patienten geführt hat». Über diese Fälle berichtete im Juni 2017 die
    Tageszeitung «Neue Westfälische».

    Die bayerische AfD bezieht sich in ihrer aktuellen Pressemitteilung
    nach Aussage einer Sprecherin wiederum auf den Bericht der Zeitung
    mit Sitz in Bielefeld aus dem vergangenen Jahr. Über Fälle aus Bayern
    sei der Partei nichts bekannt, erklärte sie. Auch ein Sprecher der
    Ärztekammer Westfalen-Lippe sagt, er wisse bundesweit von keinen
    anderen Fällen außer denen, die seine Kammer vor zwei Jahren publik
    gemacht hat.

  • Foo Bar

    Lorem ipsum dolor sit amet, consectetur adipisicing elit, sed do eiusmod tempor incididunt ut labore et dolore magna aliqua. Ut enim ad minim veniam, quis nostrud exercitation ullamco laboris nisi ut aliquip ex ea commodo consequat. Duis aute irure dolor in reprehenderit in voluptate velit esse cillum dolore eu fugiat nulla pariatur. Excepteur sint occaecat cupidatat non proident, sunt in culpa qui officia deserunt mollit anim id est laborum.

  • Fuck you, WordPress

    Wenn ist das Nunstück git und Slotermeyer? Ja! … Beiherhund das Oder die Flipperwaldt gersput.